Marcel Rode

Der Organist Marcel Rode errang durch seine Gesamtaufführungen der Werke von Johann Sebastian Bach, Franz Liszt, Max Reger und Olivier Messiaen Bekanntheit.

 

Mit seiner Welt-Uraufführung sämtlicher Orgelwerke des zeitgenössischen amerikanischen Komponisten Gordon Sherwood am 12. Juni 2015 in der Alt-Katholischen Friedenskirche in Essen erregte er internationales Aufsehen.

 

Marcel Rode wurde 1981 im thüringischen Eisenach geboren. Seinen ersten „offiziellen“ Unterricht erhielt am Klavier durch Friedrich Hönsch. Bis 2007 Studium Kirchenmusik (A) und Konzertfach Orgel an der Hochschule für Musik München. Im Fach Komposition absolvierte er private Studien bei Tilo Medek, im Fach Gesang bei Susanne Schrage.

In zahlreichen Interpretationskursen (u.a. bei Gerd Zacher) verfeinerte er sein Gespür für die Musik im Kontext ihrer Zeit. Schon während seines Studiums begleitete er als Korrepetitor mehrere Ensembles.

 

Seine für Zusammenstellung und Interpretation viel gelobten Konzerte im In- und Ausland sprechen für sich. Für seine Gesamtaufführungen der Werke von Johann Sebastian Bach, Franz Liszt, Max Reger und Olivier Messiaen errang er internationale Bekanntheit. So schreibt zum Beispiel die Kritik über seine im Münster Heilbronn aufgeführte Interpretation des „Livre du Saint Sacrement“ von Olivier Messiaen: „Marcel Rode registrierte mit feinem Gespür für weiche Klangfarben und spannte virtuos den weiten Bogen von hymnischer Demut über bass-schwarze Todesfinsternis und strahlende Auferstehung bis hin zum rauschenden Halleluja. Bewegend.“ 

 

 

Marcel Rode